Kind malt ein Bild aus mit Stiften

Pädagogik – Bindung als Grundlage für Bildung

Unsere Pädagogik in der Kita basiert auf dem Situationsansatz: Wir greifen die Lebenssituationen, Interessen und Erfahrungen der Kinder auf und gestalten daraus alltagsnahe Bildungsangebote.

Unser Anliegen ist es, jedes Kind achtsam zu begleiten und in seiner persönlichen Entwicklung zu stärken. Wir möchten den Kindern helfen, Vertrauen in sich selbst zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und Gemeinschaft als etwas Positives zu erleben.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Kita-Konzeption.

Folgende Arbeitsbereiche kennzeichnen unser Profil:

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1. Grundphase (1–3 Tage):
Kind und Bezugsperson besuchen die Kita für ca. 1 Stunde. Die „Bezugserzieherin“ baut behutsam Kontakt auf.
2. Erster Trennungsversuch (ab Tag 4):
Eine kurze, geplante Trennung. Die Reaktion des Kindes bestimmt das weitere Vorgehen.
3. Stabilisierungsphase:
Die Trennungszeiten werden schrittweise verlängert. Die Fachkraft wird zur primären Bezugsperson.
4. Schlussphase:
Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind die Fachkraft als sichere Basis akzeptiert hat.
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1. Grundphase (1–3 Tage):
Kind und Bezugsperson besuchen die Kita für ca. 1 Stunde. Die „Bezugserzieherin“ baut behutsam Kontakt auf.
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2. Erster Trennungsversuch (ab Tag 4):
Eine kurze, geplante Trennung. Die Reaktion des Kindes bestimmt das weitere Vorgehen.
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3. Stabilisierungsphase:
Die Trennungszeiten werden schrittweise verlängert. Die Fachkraft wird zur primären Bezugsperson.
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4. Schlussphase:
Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind die Fachkraft als sichere Basis akzeptiert hat.

Der Übergang vom Elternhaus in die Kita ist ein wichtiger und sensibler Schritt im Leben ihres Kindes, der großen Einfluss auf Entwicklung sowie auf die Beziehung zu den pädagogischen Fachkräften und anderen Kindern hat.

Wir orientieren uns am Berliner Eingewöhnungsmodell, das auf Bindungstheorien basiert und eine behutsame, kindzentrierte Eingewöhnung in enger Zusammenarbeit mit den Eltern ermöglicht.

Ein gelingender Übergang gelingt nur durch Offenheit und Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Schon vor dem ersten Tag führen wir ein ausführliches Aufnahmegespräch, um den Ablauf der Eingewöhnung zu besprechen und Fragen zu klären. Während der Eingewöhnung finden täglich Absprachen und Rückmeldungen statt.

Wir verstehen die Eltern als Expert:innen für ihr Kind. Ihre Beobachtungen und Einschätzungen sind ein wichtiger Teil des Prozesses.

Bei Kindern ab 3 Jahren verläuft der Eingewöhnungsprozess ähnlich, entsprechend dem Alter und den Vorerfahrungen des Kindes werden die Eingewöhnungsphasen individuell angepasst.

Zunächst besucht das Kind die Kita gemeinsam mit einer vertrauten Bezugsperson für etwa eine Stunde pro Tag. Die Fachkraft beobachtet das Verhalten und nimmt vorsichtig Kontakt auf. Ziel ist der Aufbau einer ersten Beziehung.

Ab etwa dem 4. Tag findet eine erste kurze Trennung (max. 30 Minuten) statt. Reagiert das Kind gelassen oder lässt sich von der Fachkraft beruhigen, kann die Trennungszeit schrittweise ausgedehnt werden. Wenn das Kind stark protestiert oder sich nicht beruhigen lässt, wird die Trennung abgebrochen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut versucht.

Anschließend wird die Zeit in der Kita schrittweise verlängert, die Eltern ziehen sich zunehmend zurück. Die Fachkraft übernimmt nach und nach pflegerische Aufgaben und wird zur primären Bezugsperson im Kita-Alltag.

Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind die Fachkraft als sichere Bezugsperson akzeptiert und sich in der neuen Umgebung orientieren kann. Alle pädagogischen Fachkräfte im Krippenbereich, verfügen über eine Zusatzqualifikation als Fachpädagoginnen für Kinder unter drei Jahren sowie über umfangreiche Erfahrungen. Gemeinsam mit Ihnen als Eltern begleiten wir Ihr Kind behutsam auf dem Weg von der vertrauten Umgebung zu Hause in unsere Kita.